Sonntags um Drei, Familienführung im Bayerischen Nationalmuseum

Familienführungen im Bayerischen Nationalmuseum


Sonntags um Drei © Bayerisches Nationalmuseum

Bei den Mitmachführungen lässt sich viel entdecken: A – wie Armbrust bis Z – wie Zepter. Taucht ein in die wunderbare Schatzkammer des Museums. Ihr erfahrt spannende Geschichten passend zu den Jahreszeiten oder zu außergewöhnlichen Kunstwerken.

Das 1855 von König Maximilian II. gegründete Bayerische Nationalmuseum zählt zu den größten kunst- und kulturhistorischen Museen in Europa. Im abwechslungsreichen Rundgang durch das im Historismus errichtetet Gebäude erschließen sich dem Besuchern die abendländischen Kunstepochen von der Spätantike bis zum Jugendstil.


Termine

Haben Elfen Beine ? Kunst aus Elfenbein in der Barockabteilung

22. Juli 2018, 15:00 - 16:15 Uhr

Ein geflügelter Amor hat einem Löwen die Zügel angelegt und reitet auf seinem Rücken. Auf einem Humpen halten sich Putten an den Händen und tanzen fröhlich einen bunten Reigen. Daneben türmen sich Dosen in schwindelerregende Höhen. Warum wählten Fürsten gerade dieses Material, um sich darin zu messen, wer die schönsten Kunstwerke drechseln könnte?

Sommer im Museum

29. Juli 2018, 15:00 - 16:15 Uhr

Auf einem Streifzug durchs Museum entdecken wir den Sommer mit all seiner Farbenpracht. Kunstvolle Dinge begegnen uns, blühende Zweige, reife Früchte und Saitenklänge, auch ein fürstlicher Garten ist dabei. Wer findet die Rose im Haar, den Korb voller Blüten und die Schale mit Kirschen? Zum Abschluss zaubern wir eine Blume aus Papier.

Von erstarrtem Felswasser und Medusas Blutstropfen - ein Haus voller Schätze

12. August 2018, 15:00 - 16:15 Uhr

Ihre eigene kleine Sammlung von Schätzen haben viele von uns zuhause. Im ganz großen Stil trugen die bayerischen Herzöge und Kurfürsten Kunstwerke zusammen. Viele bestehen aus kostbaren oder exotischen Materialien, sehen wundersam aus und erzählen uns spannende Geschichten.

Coffee to go oder doch lieber Frühstück im Bett?

19. August 2018, 15:00 - 16:15 Uhr

Heiße Getränke kamen erst im 18. Jahrhundert an den europäischen Höfen in Mode. Aber woraus konnte man sie trinken? Silber war ungeeignet, weil man sich Lippen oder Finger daran verbrannte. Neue Trinkgefäße mussten also her! Wie praktisch, dass zeitgleich in Europa die Herstellung des Porzellan gelang und die Frühstückgewohnheiten auf den Kopf stellte.

Auf den Spuren schmückender Ornamente

26. August 2018, 15:00 - 16:15 Uhr

Schon immer hat man Gegenstände des täglichen Gebrauchs hübscher gemacht und sie mit Mustern dekoriert. Wir gehen auf Entdeckungsreise durchs Museum und suchen auf Rüstungen und Waffen, Silberpokalen und Trinkgefäßen, Truhen und Kabinettschränken nach schönen Ranken, Blumen und exotischen Vögeln, Widderköpfen und erschreckenden Fabelwesen.

Eine Reise in ferne Länder - Phantasie und Wirklichkeit

09. September 2018, 15:00 - 16:15 Uhr

Der bayerische Kurfürst Max Emanuel ließ vor mehr als 300 Jahren ein großes Globenpaar anfertigen.
Der Erdglobus zeigt uns die Welt so, wie man sie damals kannte, bzw. sich vorstellte. Warum fehlen manche Länder? Was machen die wilden Tieren auf dem Himmelsglobus? Wo sind die Sterne?
Seit wann gibt es solche Globen? Wie wurden sie hergestellt? Viele Fragen, die wir klären wollen.
Abschließend bastelst Du Deinen eigenen kleinen Globus.

Drunter und drüber! Fürstliche Mode um 1600

23. September 2018, 15:00 - 16:15 Uhr

In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts war die Spanische Hofmode das große Vorbild für die Adligen in ganz Europa. Auch Kinder kleidete man wie Erwachsene. Und sogar kleine Mädchen wurden in Korsetts eingeschnürt, die mit Fischbeinstäben versteift waren. Aus dieser frühen Zeit haben sich fast keine originalen Unterkleider erhalten. Deshalb ist es etwas ganz Besonderes, bei uns im Museum neben anderen Gewändern aus der Zeit um 1600 auch ein echtes Schnürmieder besichtigen zu können. Anschließend werden wir in einer Anprobe selbst erleben, wie man sich in einem höfischen Kleid fühlt.

Lieber geflügelte Sandalen oder ein Löwenfell? Antike Helden und Götter wieder entdeckt!

30. September 2018, 15:00 - 16:15 Uhr

Die Griechen und Römer kannten eine Vielzahl an Göttern und Helden. So glaubten sie, dass Merkur den Menschen die Botschaften der Götter überbrachte und dafür mit Flügelschuhen und Helm ausgestattet wurde. Furchtlos und mit übernatürlicher Stärke versehen, trat Herkules vielen gefährlichen Wesen und Tieren entgegen. Vor etwa 500 Jahren entdeckten Künstler diese Helden wieder und begeisterten sich für ihre Geschichten. Wir spüren ihnen im Museum nach. Welcher davon könnte dein Held werden? Abschließend gestalten wir einen kleinen Merkur als Anhänger.


Kosten

Teilnahmegebühr: € 1 pro Kind
Erwachsene zahlen den Museumseintritt, Sonntag = 1 €


Organisatorische Hinweise

Jeden Sonntag 15.00 Uhr
Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren

Keine Anmeldung erforderlich.


Hinweise für Menschen mit Behinderungen

Unsere Räume sind teilweise barrierefrei. Die Angebote richten sich auch an Menschen mit Behinderung. Wir bitten um individuelle Absprachen.

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