Neon Notes: Workshop zum Klangspektrum alltäglicher Dinge


Neon Notes
Workshop zum Klangspektrum alltäglicher Dinge
Fr, 27. Juli und 31. August 2018, 18 Uhr
Mo, 6. August 2018, 14 Uhr
So, 30. September 2018, 18 Uhr

Wie klingt das Vergessene, das Liegengelassene? Was, wenn die Randnotizen laut werden, sich artikulieren und den Ton angeben?

In ihrem filmischen Schaffen schärft Marcia Hafif den Blick für das scheinbar Nebensächliche. Flüchtige Begegnungen und Beobachtungen werden zu eindrucksvollen Momentaufnahmen. Die Poesie des Alltags und der Routine stehen im Fokus.

Inspiriert vom filmischen Œuvre der kalifornischen Künstlerin, wenden wir uns im Workshop dem Beiläufigen zu. Alltagsgegenstände, Fundstücke aus der „Zu Verschenken“-Box und längst Vergessenes werden zu Readymades. Auf den Spuren von progressiven Klangkünstlerinnen und -künstlern wie Peter Ablinger oder Makiko Nishikaze untersuchen wir das Klangspektrum unseres Readymade-Orchesters. Dan Flavins Leuchtstoffröhren geben den Farb-Ton an: Das sanfte Surren der Leuchtkörper liefert die Basslinie und trägt unser gemeinsames Klangexperiment. An der Loop-Station lässt sich Sprache aufzeichnen, wodurch Textüberlagerungen entstehen können. Und mit Kontaktmikros oder einfacher analoger Technik bringen wir unsere Gegenstände zum Klingen. Was, wenn das Regenschirmskelett den Takt angibt, die Kaffeetasse den Off-Beat wagt und der Kamm die Melodie wechselt?


Kosten

Der Eintritt und die Teilnahme sind kostenlos.


Organisatorische Hinweise

Für Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche und Erwachsene
Begrenzte Teilnehmerzahl. Der Workshop findet außerhalb der regulären Öffnungszeit statt. Der Eintritt und die Teilnahme sind daher kostenlos.
Anmeldung unter lenbachhaus (at) muenchen.de
Treffpunkt: im Kunstbau
Dauer: ca. 2,5 Std.


Hinweise für Menschen mit Behinderungen

Zugang im Lenbachhaus

Das Lenbachhaus sowie alle Sammlungsbereiche und Einrichtungen sind barrierefrei zugänglich. Da es sich jedoch um einen größtenteils historischen Bau handelt, empfehlen sich gezielte Wegführungen, die den Besuchern möglichst direkte Zugänge bieten sollen.
Über den Aufzug in der Haupthalle im Erdgeschoss gelangt der Besucher direkt zu den Sammlungen und Einrichtungen beziehungsweise erreicht darüber weitere Zugänge.
Eine Behindertentoilette befindet sich im Untergeschoss gegenüber der Garderobe.

Zugang im Kunstbau

Der Zugang zum Kunstbau ist nur vom Bahnsteig der U-Bahn Haltestelle Königsplatz oder vom Königsplatz über Rolltreppen möglich. Für Rollstuhlfahrer besteht ein eigener Zugang in Höhe Luisenstraße 29 bei der Gaststätte Rhaetenhaus/Einfahrt Berufsschulzentrum. Eine Anmeldung über die Gegensprechanlage durch eine Begleitperson an der Information/Kasse des Kunstbaus oder zeitnah telefonisch unter 089 233 32012 ist unbedingt erforderlich!
Der Aufzug ist für alle Rollstuhlbreiten geeignet (Bedienung nur durch das Aufsichtspersonal). Der Rundgang durch die Ausstellungshalle ist stufenlos möglich.

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