Fortbildung zum Thema Extremismus und Rassismus in Sozialen Medien


bildmachen
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Die Fortbildung vermittelt Hintergrundinformationen über Strategien extremistischer und religiös-extremistischer Akteur*innen in Sozialen Medien. Sie geben Anregungen für die Entwicklung medienpädagogischer Methoden und Ansätze, die im eigenen Unterricht oder in der Jugendarbeit
eingesetzt werden können.

Soziale Medien gehören zur Lebenswelt von Jugendlichen. Dort begegnen ihnen auch Hate Speech, Verschwörungstheorien und Falschinformationen, Hasskampagnen und Shitstorms. Auch extremistische Gruppen nutzen das Internet gezielt, um junge Menschen zu manipulieren und für ihre Ziele zu gewinnen. Dazu gehören rechtsextreme Gruppen ebenso wie salafistische Akteur*innen. Ihre Angebote sind vor allem auf Video-Plattformen und in Sozialen Medien sichtbar. Dort greifen sie Themen auf, die Jugendliche beschäftigen: Identität, Gerechtigkeit, Geschlechterrollen, Politik und Gesellschaft, Religion und Zusammenleben.

Ziel von bildmachen ist es, Jugendliche darin zu bestärken, eigene Perspektiven zu diesen Themen zu entwickeln. In Workshops bekommen sie die Möglichkeit, gemeinsam zu diskutieren und ihre eigenen Ansichten und Ideen in Medienprodukten (Memes, GIFs, Videos, …) umzusetzen. Dabei muss es nicht immer explizit um Extremismus gehen. Es geht auch darum, Ausgrenzungserfahrungen, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rassismus zu thematisieren, um einer Instrumentalisierung dieser Erfahrungen entgegenzuwirken.


Termine

17. November 2018, 15:00 - 19:00 Uhr

Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben


Kosten

Die Teilnahme ist kostenlos.


Hinweise für Menschen mit Behinderungen

Ein Lift ist im Haus vorhanden. Toilettentüren sind für Rollstühle nicht breit genug.

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